Veröffentlich am 22.09.2016

Kein Hufbreit dem Faschismus

fb_header“Kein Hufbreit dem Faschismus” ist die Kampagne der GRAS gegen Rechtsextremismus und Faschismus aufzutreten. Das Einhorn ist Symbol für Diversität und Solidarität. Es steht für die Utopie vom guten Leben für alle.

“Kein Hufbreit dem Faschismus” bedeutet für uns, rechtem Gedankengut keinen Raum zu geben – nicht in der Hofburg, nicht in Europa. Schaut auch auf unserer Facebook Seite für aktuelle Infos!

Kampagne “Kein Hufbreit dem Faschismus” gegen Norbert Hofer als Präsidenten

Durch die Präsidentschaftswahl stand in Österreich ein weiteres Mal eine Richtungsentscheidung an. Wir nahmen dies zum Anlass gegen das Erstarken von Rechts aufzutreten. Die Kampagne “Kein Hufbreit” den Rechten gegen Norbert Hofer als Präsidenten thematisierte, welche Ideologie hinter Norbert Hofer steckt und was ein Präsident mit besten Kontakten zu Rechtsextremen in ganz Europa bedeuten könnte. Dazu haben wir zahlreiche Veranstaltungen in ganz Österreich organisiert. Wir wollen aufklären und gerade uns Studierende von der Vorzügen einer gleichberechtigten, grenzenlosen Welt begeistern. Wir wollen euch motivieren mit uns dafür zu kämpfen, unsere schon so gewohnt gewordenen Privilegien des gemeinsamen Europas nicht zu verlieren, sondern diese für alle Menschen gleichermaßen zu erreichen! Wenn du mitmachen willst schreib und aktiv@gras.at

Für den Kampf gegen Rechtsextremismus und Faschismus – immer und überall!

Unser Kampf ist auch nach dem erfolgreichen Verhindern eines deutsch-nationalen Burschenschafters im höchsten Amt im Staat nicht vorbei. Dem Rechtsruck in Europa und der zunehmend rassistischer werdenden Stimmung, den Stacheldrahtzäunen an den Außengrenzen, den hetzenden Parteien in ganz Europa und den immer skrupelloser werdenden neo-faschistischen Gruppierungen wollen wir die Idee eines solidarisches Europas und Gesellschaft entgegen stellen.

Wir als GRAS stehen seit unserer Gründung für antifaschistische Politik und Praxis. Und der Kampf geht weiter: Wir arbeiten in der ÖH auf juristischer Ebene und gewinnen Prozesse gegen die neo-faschistischen Identitären, machen als Teil des Bündnisses “Jetzt Zeichen Setzen” gegen den WKR Ball mobil und erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, stellen uns gegen aktuellen, modernen Antisemitismus des BDS, oder stellen uns selbst auf die Straße gegen den rechtsextremen Kongress “Europäisches Forum Linz” ebenso wie gegen andere rechte Aufmärsche. Uns ist besonder wichtig, die Hintergründe und Ideologien der Rechtsextremen aufzudecken, weshalb wir aktuell den Wiener Kooperationsring und den FPÖ “Akademikerball 2017″analysieren und thematisieren.

Antifaschismus heißt für uns aber auch strukturell gegen staatliche Represison zu arbeiten, Polizeigewalt und Polizeiwillkür zu skandalisieren und und auf der anderen Seite proaktiv – sei es auf ÖH oder auf Fraktionsebene – für den Aus- unf Aufbau von linken Strukturen und Projekten einzusetzen.

 

#KeinHufbreit dem Faschismus!

Foto: Christopher Glanzl