Veröffentlich am 29.03.2017

GRAS präsentiert Spitzenkandidatin Marita Gasteiger für ÖH-Wahl 2017

Spitzenkandidatin Marita Gasteiger präsentierte am Dienstag, 28. März, im Das Möbel Café, das Wahlprogramm und die Kampagne der GRAS – Grüne & Alternative Student_innen – zur Wahl der Österreichischen Hochschüler_innenschaft 2017. “Jetzt, wo flächendeckende Zugangsbeschränkungen zum Thema werden, brauchen wir eine laute, kritische und widerständige Student_innenvertretung”, sagt Gasteiger. “Diese kann es nur mit der GRAS geben. Bildung ist ein Menschenrecht und muss allen zugänglich sein – dafür stehen wir auch in diesem Wahlkampf”, stellt Gasteiger klar.

Um das zu gewährleisten und da die finanzielle Situation der Student_innen immer prekärer wird, fordert die GRAS ein existenzsicherndes Grundstipendium für alle Student_innen. Auch mehr Feminismus haben die Hochschulen dringend nötig, sei es in ihrer Hilflosigkeit gegenüber sexualisierter Gewalt oder bei der Tatsache, dass lediglich ein Viertel der Professuren an Universitäten von Frauen* besetzt sind. “An den Hochschulen, an denen es noch keine Arbeitskreise für Gleichbehandlungsfragen gibt, müssen sie eingerichtet und dort wo es sie bereits gibt ihre Kompetenzen erweitert werden”, sagt Gasteiger. Die GRAS steht für den freien Hochschulzugang, eine adäquate Existenzsicherung für alle Student_innen sowie für ökologisch-nachhaltige Hochschulen. “Wir wollen mehr für die Student_innen, nicht das Mindeste.“ sagt Gasteiger.

Marita Gasteiger ist 26 Jahre alt und studiert im Master Interdisziplinäre Osteuropastudien an der Universität Wien. Sie war als Studienvertreterin am Institut für Slawistik, in der Südtiroler HochschülerInnenschaft Wien sowie an der ÖH Uni Wien aktiv. “Studierendenvertretung hat – wie auch die Hochschule – eine gesellschaftliche Rolle und Aufgabe. Als GRAS stehen wir dafür ein, diese Rolle wahrzunehmen und den öffentlichen Diskurs wie auch die Hochschulpolitik mitzugestalten”, so Gasteiger abschließend.