Veröffentlich am 6.03.2017

GRAS verurteilt verzerrte Darstellung der Studierendenmeinung

Präsentation von nicht repräsentativer Umfrage der Aktionsgemeinschaft ist unverantwortlich

“Die heute vorgestellte Umfrage der VP-nahen AG entbehrt jeder Methodik und wissenschaftlichen Herangehensweise”, stellt GRAS-Aktivistin Sabrina Burtscher klar. “So etwas als repräsentative Studie auszugeben, ist lächerlich.” Die Aktionsgemeinschafts täuscht mit der Auswertung ihrer Umfrage allgemeine Zustimmung der Student_innen zu den geplanten Zugangsbeschränkungen vor.

Vor der Beantwortung der Fragen wurde lediglich nach der Hochschule gefragt, der Fragebogen konnte unzählige Male von derselben Person ausgefüllt werden und bestand aus Suggestivfragen. “Eine Umfrage, die relevante Parameter wie Geschlecht, familiären Hintergrund und Erwerbstätigkeit nicht berücksichtigt, ist schlicht nicht repräsentativ” stellt GRAS-Aktivistin Sabrina Burtscher klar.

Es ist zynisch und naiv, sich den Ausschluss anderer Studierender von der Hochschule zu wünschen, in der Hoffnung, dies würde die Studienbedingungen verbessern. “Wir haben in vielen Fächern bereits gesehen, dass Zugangsbeschränkungen die Studienbedingungen nicht verbessern – etwa in Psychologie, Informatik und auch Publizistik und Kommunikationswissenschaft”, so Burtscher.