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GRAS zu WKR-Ball: Demokratie heißt nicht, für die FPÖ zu sein

Ball bleibt ein Treffen für das who is who der Rechten Europas
Wien (OTS) - "Nachdem ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis gegen den WKR Ball auftritt, scheint es für die FPÖ nur mehr eine Schlussfolgerung zu geben: Demokratisch ist nur, wer sich auf die Seite der Burschenschaften stellt, alle anderen seien links-linke Chaoten (sic!)", kritisiert Rosa Plüsch von den Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) die Aussagen verschiedenster FPÖ-FunktionärInnen. Wir widersprechen entschieden all jenen, die uns glauben machen wollen, dass Kritik an der FPÖ und ihren rechten FreundInnen in der Hofburg ein Angriff auf die Demokratie sei.
 
 
Dieser Ball in der Hofburg am Jahrestag der Auschwitzbefreiung ist ein Symbol für die erschreckende Normalität, die äußerst rechten Ansichten gegenüber an den Tag gelegt wird: "Wir wollen nicht zulassen, dass sich menschenverachtendes Gedankengut hinter Frack und Abendkleid verstecken kann. Die Politik der extremen Rechten, die sich auf dieser Veranstaltung trifft, wird um nichts besser, wenn sie sich in den Mantel der feinen Wiener Gesellschaft hüllt. Ein solches Versteckspiel macht sie höchstens gefährlicher, weil sie nicht so einfach als das erkennbar sind, was sie sind: Nämlich das who is who der Rechten Europas.", erklärt Plüsch weiter.
 
 
Aus diesem Gründen freut sich die GRAS über die breite Front der Ablehnung gegenüber diesem Event, die sich sowohl in der Vielfalt der Proteste wie auch in der Breite der zivilgesellschaftlichen Bündnisses ihren Ausdruck findet. "Jetzt geht es darum, die Notwendigkeit unterschiedlicher Ansätze der Kritik zu erkennen und sich gleichzeitig nicht damit zufrieden zu geben, wenn rechte Ideologien nicht mehr in der Hofburg feiern dürfen.", so Plüsch.
 
 
Gegen Antisemitismus, Homophobie, Sexismus, Männerbünde, Antifeminismus, Rassismus und (Deutsch-)Nationalismus - nicht nur am 27.Jänner 2012, sondern jeden Tag
 
 
"Abschließend fordern wie die Sicherheitsbehörden auf, legitimen und verfassungsrechtlich geschützten Protest nicht als Sicherheitsproblem zu diffamieren und einen verfassungskonforme Demonstration zu ermöglichen.", erklärt Plüsch.

 

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