ÖH Wahl 2009
geh wählen - 26. bis 28. mai
Vom 26. bis zum 28. Mai finden dieses Jahr wieder die ÖH Wahlen statt. Du kannst auf deinen Unis wieder die StudierendenvertreterInnen für die Universitätsvertretung und die Studienrichtungsvertretung wählen.
Wir fordern alle StudentInnen auf ihre Stimmen abzugeben um der ÖH ein starke Vertretung zu ermöglichen.
Warum GRAS wählen?
Die GRAS tritt an 13 Universitäten zur ÖH Wahl an. Die GRAS versteht sich als basisdemokratische, feministische, alternative und nachhaltige Studierendenvertretung. Wir treten klar dagegen ein, dass Bildung zunehmend zur Ware wird, kämpfen für mehr Frauen in höheren Positionen und Entscheidungsgremien der Universitäten, fordern eine radikale Verbesserung für ausländische Studierende und sind gegen Studiengebühren.
Die GRAS steht für eine laute, widerständige und komptente ÖH - wir lassen uns von ÖVP-Wissenschaftsminister Hahn nicht an der Nase herumführen. Die ÖH muss wieder zu einer Playerin werden und darf die Interessen der Studierenden nicht an die ÖVP verraten.
Wahlprogramm der GRAS
Neben dem Foldern zu den einzelnen Themen der GRAS gibt es auch die GRASwurzel Mai 09 zum Download. Eine Zeitung der GRAS die sich mit unseren Gesellschafts- und Bildungspolitischen Standpunkten beschäftigt.
Praktika (Hier gibts Details)
Bei zwei Drittel der StudentInnen und selbst der AbsolventInnen müssen zusätzlich die Eltern als Ersatzeinkommensquelle einspringen. Daher können Praktika überhaupt nur von einer privilegierten Gruppe gemacht werden, viele können sich diesen ,,Luxus" nicht leisten. Versuchen sie es doch, ergibt sich oft eine Parallele zu ,,working poor": Armut trotz Arbeit und Ausbildung.
Daher fordern wir für alle Praktika:
- Mindesteinkommen 800EUR/Monat
- Maximaldauer 5 Monate
- Soziale & arbeitsrechtliche Mindeststandards
- Einbindung in den Kollektivvertrag
- PraktikantInnenausbildungsgesetz
- Stipendiensystem für Praktika im NGO-Bereich
- Qualitätsstandards: Ansprechperson, Einschulung, Feedback
- Praktikum = Ausbildung ? Billigarbeit
Feminismus (Hier gibts Details)
Obwohl die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Österreich gesetzlich verankert ist und es seit Jahren Frauenförderungsmaßnahmen gibt, hat sich die Situation nicht verbessert - im Gegenteil: Die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen geht wieder weiter auseinander. Frauen verdienen bei gleicher Arbeit um 25,5 % weniger als ihre männlichen Kollegen.
Die GRAS fordert:
- 50 % Frauen auf allen Ebenen!
- Geschlechtergerechte Sprache - gesprochen und geschrieben!
- Feministische Theorie und Kritik als Querschnittsmaterie in allen Studienplänen
Bildungspolitik (Hier gibts Details)
Die GRAS fordert die Erhöhung des Hochschulbudgets auf 2% des BIP - das bedeutet eine Steigerung um 400 Millionen pro Jahr - ohne faule Tricks! Wenn die Unis Banken wären, hätte die Regierung sie schon lange gerettet!
Die GRAS fordert die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes, das alle Bildungsinstitutionen gleichwertig und aufeinander abgestimmt mitdenkt. Zugangsbeschränkungen müssen ausnahmslos abgeschafft werden - ein Studium muss allen Menschen möglich sein!