GRAS
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Feminismus geht alle an!

Für uns als GRAS ist es wichtig, noch immer bestehende Diskriminierungen von Frauen in der Gesellschaft aufzuzeigen und dagegen zu kämpfen. In unserer Funktion als Studierendenvertretung setzen wir uns auch mit der Situation von Frauen in der Wissenschaft auseinander.

Die Wissenschaft, wie wir sie heute kennen, wurde in erster Linie von Männern geprägt. Ein Grund dafür ist, dass Frauen erst sehr spät Zugang zu universitärer Bildung bekamen. Österreich hat seit 600 Jahren Universitäten – die erste Frau wurde erst vor 115 Jahren für ein Studium zugelassen.

Trotzdem werden oft große Teile von wissenschaftlichen Arbeiten von Frauen geschrieben, die Lorbeeren dafür ernten aber vielfach ihre männlichen Kollegen. Dass Frauen weniger sichtbar gemacht wurden und werden bestärkt das Fortkommen von Männern und damit männliche Strukturen.

Dies zeigt sich vor allem in höheren Unisphären. Während es noch etwas mehr Studienanfängerinnen als Studienanfänger gibt, sind unter ProfessorInnen nur 17% Frauen. Rektorinnen gab es bisher überhaupt erst 3.
Für uns ist klar, wo für Frauen besondere Hürden eingebaut sind. Sie bestehen bei Aufnahmeverfahren, wie beispielsweise dem EMS-Test für das Medizinstudium, bis hin zur Habilitation, wo sich die meisten Frauen zum Abbruch ihrer universitären Laufbahn gezwungen sehen.

Solchen offensichtlichen Benachteiligungen gilt es entgegenzutreten!

Daher fordert die GRAS:
:: mehr Frauenförderung während des Studiums, z.B. Diplomandinnen-coaching :: Umsetzung der Quoten in allen Unigremien :: Feminismus als Querschnittsmaterie in allen Studien

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