GRAS
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Umweltpolitik ist Sozialpolitik

Öko-Plakat der GRAS für die Wahlen2011Die enge Verflechtung von Umwelt-, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik macht einen kritischen Blick auf das Gesamte notwendig. Die GRAS ist sich der gesellschaftspolitischen Notwendigkeit konsequenter ökologischer Lösungsansätze bewusst und fordert daher, der Umweltpolitik unter sozialen Gesichtspunkten eine größere Bedeutung zu geben. Wir halten nichts davon, die Verantwortung auf Privatpersonen abzuwälzen. Vielmehr liegt es an politischen Institutionen wie der ÖH, Konzepte für eine großflächige Umstrukturierung anzubieten. Sowohl was den konkreten Umgang mit Umweltressourcen an der Universität selbst angeht, als auch bei der Frage, wie Studierende schnell, sicher und umweltschonend zu ihren Instituten kommen.
Derzeit trägt öffentlich unterwegs sein zu müssen Benachteiligungen für viele Menschen mit sich, die Regelungen für Ermäßigungen diskriminieren nach Alter und Herkunft: wer beispielsweise keine Familienbeihilfe bezieht oder seinen/ihren Hauptwohnsitz nicht in Wien hat, bezahlt für das wiener Semesterticket den zweifachen Preis für das Semesterticket. Auch der Umstieg auf’s Fahrrad ist nicht unproblematisch. Das Radwegenetz in den Unistädten ist oft sehr schlecht ausgebaut und erschwert es StudentInnen, sich schnell und sicher vom Wohnort zur Uni oder auch zwischen den Instituten zu bewegen. Platz um das Fahrrad abzustellen ist ebenfalls kaum vorhanden.
Die GRAS sieht hier enormen Bedarf an Veränderung!
Daher fordert die GRAS:
:: Flächendeckende Wiedereinführung der Freifahrt für Studierende

:: Ausbau von Radwegen und Radabstellplätzen

:: Überprüfbare Nachhaltigkeitskonzepte für Hochschulen

:: Leistbares vegetarisches und veganes Bio-Essen in der Mensa

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