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Intersexualität

Als intersexuell werden Menschen bezeichnet, deren biologische Geschlechtsmerkmale weder eindeutig weiblich noch eindeutig männlich sind bzw. die Merkmale beider Geschlechter aufweisen. Durch einen operativen Eingriff wird die eindeutige Zuordnung zu einem Geschlecht, meist dem weiblichen, vollzogen. Die operativen Eingriffe ziehen sich zumeist über Jahre und können auch zu schwerwiegenden psychischen und physischen Folgen führen.

"Ich will erreichen, dass wenn Eltern den Film sehen, sie es nicht übers Herz bringen ihr Kind operieren zu lassen. Von den Ärzten wird das so beschönigt. Ein intersex Kind kann nie ganz normal aufwachsen. Egal ob mit oder ohne Operation. Ich hoffe einfach dass viele Leute umdenken." (Zit. aus einem Interview mit Alex Jürgen zu "Tintenfischalarm") 

Medizinisch lassen sich diese Eingriffe selten begründen.

Menschenrechtorganisationen setzen die operativen Eingriffe mit Genitalverstümmelungen an Frauen gleich. Weshalb die Stimmen immer lauter werden dem Kind selbst die Wahl zu lassen und den Eingriff erst nach der Pubertät zu tätigen, wenn sich die Sexualität des Kindes formt und das Kind es wünscht. Der oder die PatientIn sollen im Mittelpunkt stehen und nicht die Normvorstellungen von Ärzten und Eltern. Mehr info auf http://www.intersex.at/

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