Kein Platz für Homophobie
Wir wollen sexuelle Neigungen nicht deklarieren und definieren müssen!
Oder fragt jemals irgend jemand, wann du festgestellt hast heterosexuell zu sein? Nein!
Homosexualität ist Teil des öffentlichen Diskurses geworden. V.a. die rechtliche Gleichstellung wird viel diskutiert. Und in keiner Fernsehserie darf der "Quotenschwule" fehlen. Diese Diskussionen und Darstellungen führen aber nicht zum Abbau von Stereotypen und dem Durchbrechen von Normen. Vielmehr werden diese tradiert und tragen im Alltag wenig zur Aufklärung bei.
Immer noch müssen Lesben und Schwule sich gegen Übergriffe wehren. Der gemeinsame Alltag eines gleichgeschlechtlichen Paares kann zum Spießrutenlauf werden. Ein komischer Blick, ein blöder Witz, eine Faust ins Gesicht. Diese Dinge passieren täglich und werden oft tot geschwiegen.
Wir lehnen Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung ab und sprechen uns dezidiert gegen homphobe Äußerungen und Strukturen aus!
Homophobie: benennt die Angst und den Hass gegenüber Homosexuellen und oft auch Transgenderpersonen. Der Begriff wurde 1972 vom Amerikanischen Schriftsteller George Weinberg als erster in dieser Form benutzt. Andere Definitionen meinen, dass es sich nicht primär um Hass handelt, sondern in erster Linie um die eigene Angst sich in eine gleichgeschlechtliche Person zu verlieben. Diese Angst wird dann in Hass gegen solche Gefühle umgewandelt, egal ob es die eigenen oder die einer anderen Person sind. Erklärungsversuche zum Ursprung von Homophobie gibt es viele, sie reichen von einem persönlichen Minderwertigkeitsgefühl bis zur Gefährdung patriachaler Strukturen.