Inhalt:

Über uns

GRAS wirkt

Unser Team für die ÖH-Wahl 2019

Unsere Vorhaben & Ziele

English Version

Über uns:

Die Basisgruppe Grüne & Alternative Student_innen BOKU (bagru*GRAS*boku) ist ein bunter Haufen von Studierenden aus allen Studienrichtungen. Gemeinsam setzen wir uns für eine ökologisch-nachhaltige Hochschule und Gesellschaft ein, in der alle Menschen gleichgestellt sind und leben können ohne Diskriminierungen ausgesetzt zu sein.

Wir betrachten Studierendenvertretung und Bildungspolitik nicht losgelöst von der Gesellschaft. Deswegen setzen wir uns auch in der ÖH für wichtige Themen wie Feminismus, Gleichstellung, Antifaschismus und Ökologie ein, kämpfen gegen Diskriminierung und hinterfragen vorgegebene Systeme kritisch. Hierarchien gibt es sonst schon genug, darum gibt es bei uns keine Chef_innen, wir treffen alle Entscheidungen gemeinsam und auf Augenhöhe!

Die Basisgruppe BOKU kandidiert seit 1975 durchgehend an der BOKU. Seit 2001 in einem Zusammenschluss mit der GRAS als bagru*GRAS*boku. Dadurch sind wir an der BOKU tief verwurzelt und konnten sowohl als Teil des ÖH-Vorsitzes als auch als kritische Opposition bereits viele Verbesserungen für Studierende bewirken.

Bring auch du deine Ideen ein und lass GRAS wachsen – werde aktiv@gras.at!

4 Menschen der bagru sitzen in einem Park in der Wiese
Mücke Pink

GRAS wirkt:

Schon viel erreicht, mit deiner Hilfe noch viel mehr vor!

Wir sind als bagru*GRAS*boku immer für dich da, nicht nur im Wahlkampf!

Wir konnten durch unseren Einsatz schon einiges bewirken, so gibt es nun endlich eine vegane Alternative bei ÖH-Veranstaltungen und bald auch mehr veganes Essen in der Mensa. Außerdem haben wir dafür gesorgt, dass die ÖH eine kritische Position zur Klima- und Energiestrategie und der Dritten Piste abgibt sowie die wöchentlichen Klimastreiks unterstützt. Weil wir’s gerne bunt mögen, haben wir außerdem Maßnahmen gegen Diskriminierung vorgestellt und uns dafür eingesetzt, dass Regenbogenfahnen an die BOKU kommen. Hier ein kurzer Überblick über unsere wichtigsten Erfolge der letzten Zeit:

    • Mindestens eine vegane Alternative auf allen ÖH-Veranstaltungen
    • Drucker und ZID-Räume sollen durch neue Ausschilderung und Pläne besser auffindbar werden
    • Unterstützung zivilgesellschaftlicher Proteste gegen die 3. Piste & den Lobautunnel!
    • Befassung mit dem Regierungsprogramm von Schwarz-Blau und dessen Auswirkungen auf Studierende.
    • Die neue Klima- und Energiestrategie wurde unter unserer Leitung von einer offenen Arbeitsgruppe begutachtet und in einer kritischen Stellungnahme aus Sicht von Studierenden bewertet. Die ÖH-Position wurde an das Ministerium übergeben.
    • Unterstützung der freitäglichen Klimastreiks von Fridays For Future
    • Anlässlich der wiederkehrenden Berichte über esoterische Verbandelungen in Lehre und Forschung der BOKU (Stichwort energetisch wertvoller Hollerbusch), haben wir ein klares Nein der ÖH zu unwissenschaftlichem Hokus Pokus an der Uni erreicht! Sowohl in Gremien als auch in öffentlichen Debatten soll das Thema diskutiert werden.
    • Regenbogenfahnen sollen ab 2019 zumindest am 17. Mai (Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie, Inter*phobie und Transphobie) sowie im Pride Month auf der Uni gehisst werden
    • Kein Platz für Diskriminierung: Wir haben einen 10-Punkte Plan gegen Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität erarbeitet und vorgestellt. Die Maßnahmen reichen von mehr gender-spezifischen Lehrinhalten bis hin zu All-Gender Sanitäranlagen. Der Schwerpunkt des Papiers lag auf der Beseitigung der Diskriminierung von inter*, trans und non-binary Personen, bedeutet aber klare Verbesserungen für alle! Nun geht es an die Umsetzung.
    • Tüwi bleibt für immer! <3
    • Durch den Einsatz der bagru*GRAS*boku wurde das Queer-Referat innerhalb der ÖH eingerichtet
    • In Sanitäranlagen der Uni sollen vegane & nachhaltige Seifen sichergestellt und gekennzeichnet werden.
    • Innerhalb der ÖH setzen wir uns seit jeher in verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen für bessere Studienbedingungen für alle ein!
    • … und vieles mehr!  
Mücke Grün

Unser Team für die ÖH-Wahl 2019

Von 27. – 29. Mai ist wieder ÖH-Wahl! Unser Team ist so groß wie schon lange nicht mehr. Lass gemeinsam mit uns GRAS Wachsen:

Lilian Kaufmann

Florian Ladenstein

Hannah Streinesberger

Lili kommt ursprünglich aus den Tiefen des Waldviertels. Seit 2014 studiert sie auf der BOKU, zuerst LBT und dann weiter Biotechnologie. Lili ist vor allem eine politische Person, die es wichtig findet gegen jegliche Diskriminierung und die Klimakrise einzustehen. (Uni-)Politik muss für sie endlich wieder feministisch, kritisch und kreativ gedacht werden. Ihre Freizeit verbringt Lili am liebsten kletternd in Baumkronen oder auf ihrem Fahrrad. Außerdem trommelt sie gerne, mit den Händen auf Tische (zum Beispiel im Hörsaal) oder mit Sticks auf ihr Drumset.
Öko & bunt trotz Niederösterreich: Florian kommt aus dem Bezirk St. Pölten Land und hat dir bereits in den letzten Monaten in der ÖH als bagru*-Mandatar eine laute Stimme gegeben. Er studiert im Master UBRM sowie Sozial- und Humanökologie, es ist also kein Wunder, dass gerade er sich innerhalb der ÖH u.a. erfolgreich für eine Unterstützung der Klimastreiks und ein größeres veganes Angebot stark gemacht hat. Flo war und ist an der BOKU zudem im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen und mehreren Arbeitsgruppen aktiv. Er wünscht sich nämlich eine bunte Uni, die Diskriminierung keinen Platz bietet und für alle offen steht!
Aus Oberösterreich kommend hat es Hannah vor gut einem Jahr für ihr LAP-Studium nach Wien verschlagen. Hier genießt sie die Buntheit und Vielfalt der Stadt, ganz ohne natürlichem Grün kann sie jedoch nicht, darum trifft man sie immer wieder bei ausgedehnten Spaziergängen im Wiener Wald oder beim Unkrautjäten im Gemeinschaftsgarten. An der Großstadt liebt sie vor allem das politische Engagement und den Aktionismus, den die Leute hier zeigen, die vielen Möglichkeiten und Projekte in puncto ökologisch-nachhaltigerem Lebensstil und den Ideenreichtum, den man hier findet. Und natürlich die vielen unglaublich tollen Menschen 😊

Dominic A. Rein

Pia Engl

Daniel Doublier

Schon als Kind an einen Baum gekettet, hat sich Dominic aus Wien für Ökologie und Umwelt interessiert. Er* studiert Umwelt- und Bioressourcenmanagement. Dominic ist vom politischen Engagement auf komplett Ökologischer Linie und daher auch stark mit der Bewegung FridaysForFuture verbunden. Daher gibt es noch einiges zu tun: die BOKU ist leider nicht so grün, wie sie es vorgaukelt zu sein. Und das muss sich laut Dominic ändern. Er* fordert komplettes Divestment an der BOKU und eine lautstarke politische Vertretung. Respect existence or expect resistance!
Ursprünglich aus Bayern kommend, hat Pia zuerst angefangen Politikwissenschaft zu studieren, sich letztendlich aber doch für Umwelt- und Bioressourcenmanagement an der BOKU entschieden. Sie interessiert und engagiert sich schon seit der Schulzeit für Klima- und Umweltschutz und ist total begeistert von der aktuellen, dringend notwendigen, Aktivismusbewegung. Pia wünscht sich vor allem, dass diese Bewegung auch an den Unis ankommt und großflächig Student*nnen begeistert. Ihrer Meinung nach sollten sich gerade Student*innen nicht aus der Politik heraushalten, sondern die Uni zu einem toleranten, bunten und kritischen Ort machen.
Mit deutschem Vater und wiener Mutter hat Daniel die Welt als sein Zuhause entdeckt. Und auch wenn er mit seinen 21 Jahren zugegebenermaßen noch nicht allzu viel davon gesehen hat, so hat er doch erkannt, wie dringend seine Heimat ihn braucht. Seit Herbst 2018 studiert er LAP und ist nebenbei bei diversen Umwelt- und Klimaschutzorganisationen aktiv, wie zum Beispiel der Extinction Rebellion. Außerdem spielt er gerne Frisbee im Türkenschanzpark, würde gerne besser Bäume bestimmen können und umarmt diese auch mit Vergnügen 😉

Nora Korp

Markus

Sabine Bangert

Nora kommt aus Langenzersdorf und studiert den Master Biotechnology an der BOKU, dabei ist sie vor allem auf die Umweltbiotechnologie fokussiert. Für sie ist es wichtig, dass verschiedene Methoden entwickelt werden, wie Abfall vermieden und verwertet werden kann - bei der Firma Kern Tec rettet sie zum Beispiel bereits Steinobstkerne. Gerade in der Biotechnologie ist das Thema Klima, Abfall und CO2 Ausstoß wichtig. Sie will daher weitere Maßnahmen dafür setzen, dass Studierende unterstützt werden wichtige Informationen über Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu erlernen und diese auch einsetzen zu können.
Die Basisgruppe Grüne & Alternative Student_innen BOKU (bagru*GRAS*boku) ist ein bunter Haufen von Studierenden aus allen Studienrichtungen. Gemeinsam setzen wir uns für eine ökologisch-nachhaltige Hochschule und Gesellschaft ein, in der alle Menschen gleichgestellt sind und leben können ohne Diskriminierungen ausgesetzt zu sein.
Sabine hat die BOKU 2017 kennengelernt, da sie hier einige Lehrveranstaltungen mitbesucht, die sie für ihr Studium der Umweltpädagogik benötigt. Als sie von dem Studiengang gehört hat, ist sie kurzerhand von Bayern nach Wien gezogen, wo sie sich schnell eingelebt hat. Hier war sie sofort begeistert, von den Unverpackt-Läden, Kleidertauschpartys und dem veganen Angebot. Sie versucht ihren eigenen Weg zu gehen, die Welt zu verbessern, lässt sich gerne inspirieren und freut sich, wenn sie selbst inspirierend auf andere wirkt. Neben dem Studium liebt sie es mit Freund*innen gemeinsam zu musizieren, zu singen und zu tanzen. Und ihre selbsterlernten Gitarre-Fertigkeiten werden auch immer besser.

Valerie Kirmaier

Oli*via

Johannes

Aus einem Städtchen zwischen Köln und Düsseldorf kommt Valerie. Nach ihrem Bachelor in Englisch und Politik, kam sie mit dem Wunsch nach mehr Grünem an die BOKU, wo Sie seit einem halben Jahr LAP studiert. Gleichberechtigung für alle jetzt lebenden Menschen und alle zukünftigen Generationen liegt ihr besonders am Herzen. Eine Gleichberechtigung somit auf sozialer und nachhaltiger - also einheitlicher Ebene. Der Gedanke der Einheit kommt vermutlich aus dem Yoga, welches sie seit mehreren Jahren liebend praktiziert und unterrichtet. Ansonsten mixt sie ihre Freizeitaktivitäten gerne durch, derzeit stehen Bouldern und Malen weit oben, sie sucht aber auch gerade nach einer neuen Kampfsportart.
Durch ihr freiwilliges Umweltjahr kam Oli erstmalig auf die BOKU und wird ihr voraussichtlich auch treu bleiben. Als Quereinsteigerin hat sie UBRM (um der Aufnahmeprüfung zu entgehen) angefangen und quält sich derzeit durch die STEOP. Doch als gebürtige Italienerin weiß Oli, wie man die dolce vita genießt. Das heißt: kulturelle Vielfalt, veganer Lebensstil und einen möglichst breiten Blick auf das Ganze haben.
Die Basisgruppe Grüne & Alternative Student_innen BOKU (bagru*GRAS*boku) ist ein bunter Haufen von Studierenden aus allen Studienrichtungen. Gemeinsam setzen wir uns für eine ökologisch-nachhaltige Hochschule und Gesellschaft ein, in der alle Menschen gleichgestellt sind und leben können ohne Diskriminierungen ausgesetzt zu sein.
Mücke Pink

Unsere Vorhaben & Ziele:

1. Für eine laute & politische ÖH!

Während überall auf der Welt rechtsextreme Staatsoberhäupter an die Macht kommen, wirkt es so, als würden all jene den Blick abwenden, die trotz gekürzter Sozialausgaben sicher im Leben stehen. Und das obwohl Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt und diskriminiert werden, die Lebenskosten Jahr für Jahr steigen und die Studienbedingungen stetig schlechter werden.

Schauen wir in die Vergangenheit, stoßen wir auf Studierende, die sich gegen Ungerechtigkeiten gestellt haben und lautstark für Veränderungen eingetreten sind. Es wurde erkannt, dass Studierende gemeinsam Bewegung in die starren Strukturen bringen können. Einfach war das nie, aber für eine nachhaltige Veränderung, die nicht nur Symptome bekämpft, braucht es mutige und tiefgreifende Maßnahmen.

Und genau dafür ist es jetzt wieder Zeit – wir brauchen eine starke, laute Stimme! Es werden Katastrophen auf uns zukommen, die unsere jetzige Regierung belächelt und in den schlimmsten Fällen sogar leugnet. Wir befinden uns in einer fragilen Zeit, in der noch einiges erreichbar ist, vieles aber verloren scheint. Wenn wir uns die bevorstehende Klimakatastrophe vor Augen führen, sind viele verleitet wegzuschauen. Aber das geht nicht, zu viel steht auf dem Spiel – unpolitisch sein können wir uns in Zeiten wie diesen nicht mehr leisten.

Wir müssen erkennen, dass Themen wie Umwelt, soziale Absicherung und Klima zutiefst politische Themen sind. Wir dürfen uns nicht hinter unpolitisch scheinenden Angelegenheiten verstecken, wir müssen überhaupt die Angst vorm Politischen verlieren und wieder klar Position beziehen. Wir müssen Zusammenhänge suchen und dadurch begreifen, dass alles miteinander verstrickt ist. Einzelheiten gelöst aus dem Gesamten zu betrachten, kann nicht zu den notwendigen Veränderungen beitragen – die Zeit der Kosmetikpolitk muss vorbei sein!

Während Studierende von vielen Schieflagen selber akut betroffen sind und über die Herausforderungen unserer Gesellschaft Bescheid wissen, ziert sich die ÖH BOKU aktuell dennoch davor klare politische Positionen zu vertreten. Dabei liegt es gerade auch an uns Studierenden unsere Zukunft mitzugestalten und für ein gutes Leben für alle zu kämpfen! Wir setzen uns darum dafür ein, dass die ÖH wieder anfängt Dinge kritisch zu hinterfragen, und zwar nicht nur Studieninhalte, sondern genauso politische Zusammenhänge, die uns alle betreffen. Denn nichts ist unpolitisch und ganz bestimmt nicht unser Uni-Leben!

Forderungen:

  • Voller Einsatz gegen die Klimakrise
  • Anerkennung von außeruniversitären Erfahrungen als ECTS
  • Für eine laute und politische ÖH
  • Schluss mit Kosmetikpolitik – für eine kritische Studivertretung!
  • Wir fordern guten Service UND wirksame Politik
Mücke Grün

2. Für eine saubere Uni – raus aus Kohle, Öl & Gas!

Nachhaltigkeit wird auf der BOKU immerzu großgeschrieben, in der Lehre stark betont und nach außen hin kommuniziert. So „Grün“, wie sich die BOKU gerne präsentiert, ist sie jedoch leider nicht. Sei es die Nutzung von nicht-nachhaltigen Baustoffen bei Gebäudebauten, der unkritische Fokus auf die klassische, klimaschädliche Wirtschaftstheorie in der Lehre, das große Angebot an Fleischprodukten oder die undurchsichtige Veranlagung der Uni-Finanzen. Wir schauen hier nicht weg!

Als einen von vielen notwendigen Schritten wollen wir darum als bagru*GRAS*boku die Divestment-Bewegung auf die BOKU holen. Das heißt: Kein Uni-Geld für Kohle, Öl und Gas, und kein Geld aus Kohle, Öl und Gas für die Uni! Einige Unis wie Edinburgh, Göttingen, Glasgow oder Stockholm sind hier bereits mit gutem Beispiel vorangegangen und haben auf Druck von Studierenden ein klares Bekenntnis abgegeben und ihr Geld aus fossilen Anlagen abgezogen. Auch wir wollen eine saubere Uni – frei von klimaschädlicher Kohle! Wir wollen nicht, dass Interessen von fossilen Wirtschaftsbetrieben Einfluss auf die BOKU nehmen. Und es darf nicht sein, dass die Universität des Lebens mit ihren Geldern klimaschädliche Strukturen am Leben erhält. Es geht sich ganz einfach nicht aus, einerseits in Lehrveranstaltungen auf die Problematik von fossilen Energien und die SDGs (Sustainable Development Goals) hinzuweisen, andererseits als Uni aber selbst genau in diese klimaschädlichen fossilen Energien zu investieren und damit das System am Leben zu erhalten.

Wir stecken bereits mitten in der Klimakrise, es braucht jetzt konkrete Handlungen und eine laute Stimme für mehr Klimagerechtigkeit. Als Studierende wollen wir eine Universität, die sich ihrer Vorbildfunktion bewusst ist und hier mutige Maßnahmen setzt. Daher: Gelder aus fossilen Anlagen abziehen und nachhaltig umlenken! Wir wollen, dass transparent gemacht wird, wo die BOKU ihr Geld anlegt und investiert. Aber nicht nur die Universität, auch die ÖH BOKU selber kann Schritte setzen und ihre Gelder aus klimaschädlichen Anlageformen abziehen.

Wir sind überzeugt, dass BOKU-Studis hier gemeinsam ausreichend Druck aufbauen können, um Veränderung zu bewirken. Von den Finanzen bis zu mehr veganem Angebot an der Uni gibt es noch viel zu tun – kämpfe mit uns für die wirklich Grüne Uni! Divest now!

Forderungen:

  • Klares Bekenntnis der (ÖH) BOKU zu Divestment
  • Kein Studi-Geld für Kohle, Öl & Gas!
  • Mehr Transparenz an der Uni
  • Für eine wirklich Grüne Uni
  • Mehr Systemkritik in der Lehre
  • Mehr veganes & vegetarisches Angebot!
Mücke Pink

 3. Her mit einem Grünen Campus!

Wir schätzen vieles an der BOKU, aber die Verkehrssituation in der Muthgasse und auf der Türkenschanze hat klaren Verbesserungsbedarf. Darum wollen wir die Muthgasse entschleunigen und begrünen sowie die Türkenschanze zum BOKU-Campus machen! Und zwar mit verkehrsberuhigten Straßen, mehr Radwegen, begrünten Flächen & Gebäude und schnellem WLAN im Park.

Uni mit Straße, nicht umgekehrt

Wer auf die BOKU will, egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus, muss zwangsweise an unzähligen Autos vorbei und stark befahrene Straßen überqueren. Das bedeutet Stress, Abgase und Lärm – eine Situation, die auch dem Lernklima schadet. Wir wollen uns daher gemeinsam dafür einsetzen, dass direkt vor der Haustüre der Uni der Verkehr beruhigt wird. Ein wichtiger Punkt ist die Geschwindigkeit des dominanten Autoverkehrs, der die Fußgänger*innen und Studierende an den Rand des Straßenfreiraums drängt, und vor allem auch für Radfahrer*innen gefährlich sein kann. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit oder eine teilweise Ausweisung einer Begegnugszone würde das Sicherheitsgefühl der Radfahrer*innen erhöhen, ebenso wie durchgängige und vor allem breitere Radwege und Radfahrstreifen. Ein Beispiel für einen unbeliebten Abschnitt im Straßenverkehr ist z.B. die Gersthoferstraße, die mit ihrer hohen Dichte an Autos einen Albtraum für jede*n Radfahrer*in darstellt. Aber auch bei den Fußgänger*innen gibt es Bedarf nach mehr Sicherheit. Gerade vor der Muthgasse sowie auf der Strecke zwischen Exner-Haus und Türkenschanzpark, wo teilweise sogar ganze Hörsäle die Straße überqueren, braucht es dringend einen Zebrastreifen.

Surfen im Grünen!

Der Türkenschanzpark ist eine Grüne Oase für viele Studierende. Von Yoga bis gemütlichen Picknicks wird der Park bereits jetzt von vielen BOKU-Angehörigen freudig genossen. Wer abseits vom Unitrubel im Grünen auch lernen oder arbeiten will, stößt aber schnell auf eine Hürde: das öffentliche WLAN im Park ist ziemlich nutzlos. Das wollen wir ändern! Machen wir gemeinsam den Türkenschanzpark zum BOKU-Campus – in Gesprächen mit der Stadt Wien und der Uni wollen wir dafür sorgen, dass Studierende in Zukunft im Türkenschanzpark ohne nass zu werden surfen können!

Die BOKU erblühen lassen

Nachhaltigkeit bedeutet auch, vorhandene Ressourcen in der eigenen Umgebung zu nutzen. Hierbei ist es nur allzu schade, dass die hauseigenen Fachleute der BOKU bei der Gestaltung der Außenbereiche teilweise übergangen werden und daher alles nicht so grün ist, wie es sein könnte. Deshalb wäre es umso wertvoller, zumindest die Innenbereiche der Uni angenehmer zu gestalten, indem beispielsweise Wandbegrünungen angebracht und mehr Pflanzen und bequeme Sitzgelegenheiten aufgestellt werden. Neben einem klaren Wohlfühleffekt könnte die Begrünung auch Objekt der Lehre und Forschung an der BOKU sein.

Forderungen:

  • Straßen verkehrsberuhigen
  • Breite & sichere Radwege
  • Schnelles WLAN im Türkenschanzpark
  • Mehr Grün an die Uni!
  • Mehr Sicherheit durch Zebrastreifen
Mücke Grün

4. Eine offene & bunte Uni für alle!

Die BOKU ist eine Universität, ein Ort der Bildung und der Forschung, wo Menschen zusammenkommen und im Austausch sind, neue Ideen entwickelt werden und Projekte entstehen. Die BOKU sollte auch eine Universität sein, in der jede Person die Möglichkeit hat, zu studieren, unabhängig von Einkommen, Herkunft, sexueller Orientierung, Hautfarbe, Geschlechtsidentität oder aber auch spezifischem Vorwissen. Wir alle wollen auf Augenhöhe studieren, um etwas Neues zu lernen. Unsere Biografie darf nicht über unseren Bildungsweg entscheiden! Es ist keine Frage, dass die Studienbedingungen verbessert gehören, es braucht jedoch echte Lösungen, keine elitären Alibi-Aktionen à la Studiengebühren. Auch ein Zulassungsverfahren, wie es in LBT bereits existiert und in UBRM ab diesem Jahr kommt, stellt eine enorme Hürde für Studierende dar, ändert darüber hinaus jedoch kaum etwas an den allgemeinen Studienbedingungen. Was es hingegen vielmehr braucht ist echte Orientierung im Sinne eines Studium Generale und die längst überfällige Ausfinanzierung der Unis.

Für Soziale Absicherung

Ebenso wenig wie unsere Biografie sollte auch unsere finanzielle Situation unser Studium nicht negativ beeinflussen. Obwohl wir schon allein mit Prüfungsvorbereitungen und Projektabgaben völlig ausgelastet sind, arbeiten die meisten Student*innen auch noch neben dem Studium, um halbwegs über die Runden zu kommen. Für viele stellen Alltagskosten eine Herausforderung dar, weshalb wir uns klar gegen eine zusätzliche Belastung durch Studiengebühren oder eine Kürzung von Beihilfen aussprechen! Wer studiert, sollte nicht unter der Armutsgrenze leben müssen – daher fordern wir eine soziale Absicherung in Form eines Grundstipendiums!

Open Source

Auf dem Weg zu einer Uni, die für alle zugänglich ist, spielt auch Open Source eine wichtige Rolle! Open Source, das heißt, dass alle immer Zugriff auf den Quelltext des Produktes haben, und diesen auch verbessern, verändern und natürlich in erster Linie ohne Einschränkungen verwenden können. Open Source steht im Gegensatz zu proprietärer Software, die nicht frei zugänglich ist und von Dritten kontrolliert wird. Wir wollen uns darum dafür einsetzen, dass vermehrt Open Source Versionen in der Lehre an der BOKU herangezogen werden, damit wir auch nach Abschluss des Studiums kostenlos damit weiterarbeiten können.

Außerdem wollen wir VPN-Zugänge für alle Betriebssysteme, genauso wie es an anderen Unis bereits gang und gäbe ist, und mehr über alternative Betriebssysteme wie Linux lernen.

Als Forschungseinrichtung sollte sich die BOKU darüber hinaus unbedingt für Open Access Publikationen aussprechen und diese forcieren. Die Wissenschaft und ihre Lehre muss frei sein!

Wir malen die BOKU bunt!

Wir stehen für eine bunte und diverse Uni, Diskriminierung und rechtsextremes Gedankengut haben hier keinen Platz! Stattdessen sorgen wir als einzige Fraktion für Queer-Feminismus und Antifaschismus auf der BOKU! Durch uns gibt es bereits einen Maßnahmenplan gegen Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität mit Fokus auf inter*-, trans- und non-binary Personen – dieses Engagement wollen wir weiterführen und ausweiten! Es braucht endlich mehr Frauen*förderung, mehr gender-spezifische Lehrveranstaltungen, eine stärkere Auseinandersetzung in der Lehre mit der NS-Vergangenheit (Stichwort “Braune Ökologie”) und mehr Raum für Diversität an der BOKU! Auf der Uni kommen viele unterschiedliche Menschen zusammen, jede*r bringt seine persönlichen Eigenschaften und Bedürfnisse mit, auf die eingegangen werden soll, denn unsere Uni ist offen und frei für alle!

Forderungen:

  • Nein zu Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen
  • Schluss mit Diskriminierung, her mit Frauen*förderung!
  • Grundstipendium für soziale Absicherung
  • Open Source verbreiten!
  • Für eine freie Wissenschaft und Lehre!
  • Queer-Feminismus & Antifaschismus als Selbstverständlichkeit
Mücke Pink

Allgemeines:

Studienstatus visualisieren

Besonders in Studiengängen, in denen sich der Studienfortschritt aus eher kleineren Vorlesungen mit 1-3 Ects zusammensetzt, verlieren wir als Studierende schon einmal den Überblick, wie weit wir mittlerweile in unserem Studium denn eigentlich sind. Eine gute Hilfe würde auf BOKUOnline ein Instrument wie das Prüfungsbuch der Alpe Adria Universität darstellen, wo Studierende leicht einen Überblick über bereits absolvierte bzw. noch fehlende Lehrveranstaltungen bekommen können. Das wollen wir auch für die BOKU!

Steckdosen & Lernräume

Die BOKU ist auch eine Universität, an der viele Studierende Jahre mit ihrem Studium zubringen, davon auch sehr viele direkt auf der Uni. Deshalb sollte ein Hauptanliegen der Universität sein, ihre Studierenden bestmöglich zu unterstützen, und dazu zählt nicht nur das Personal, sondern auch die Ausstattung. Beispielsweise ist es sehr schön, dass einige Hörsäle mit vielen Steckdosen ausgestattet sind, nur sollten diese auch wirklich funktionieren, um genutzt werden zu können. Außerdem lautet unsere Devise: es kann nie genug Lernräume geben!

Verfolge unsere Aktivitäten auch online:

English Version:

Let GRAS Grow!

Ecological, Queer-Feminist and Resistant: bagru*GRAS*boku gives you a loud voice!


Climate crisis, a right-wing coalition in Austria, bad studying conditions: we can’t afford to be apolitical in times like these. That’s why BOKU needs a strong voice that doesn’t isolate university matters or education policy from society. The Basisgruppe Grüne & Alternative Student_innen BOKU (Green & Alternative Students) can give you said voice! We are students who work together for an ecological, sustainable, diverse and political Students‘ Union (ÖH).

We’ve already achieved a lot, but more is yet to come!
During the last years we worked a lot to improve studying conditions at BOKU. That’s why you can finally find a vegan option at any event organized by ÖH BOKU and soon there will be more vegan food in the cafeteria. In addition, we have accomplished that the Students‘ Union wrote a critical position on the climate and energy strategy of Austria and that ÖH now supports the weekly climate strikes. We like it colourful and diverse, therefore we have also presented measures against discrimination and stood up for getting rainbow flags hoisted at BOKU. And of course we have always tried to ensure that Tüwi stays!

We’re always there for you as bagru*GRAS*boku, not just during the election campaign! So what are our plans for the future?

 

1. Stop cuddling! For a loud & political ÖH!

While students are acutely affected by many tilts in society, ÖH BOKU is currently avoiding every clear political position. It is up to us students to shape our future, to bring change about and to fight for a good life for all! We are therefore demanding that the ÖH starts to critically question things, not just the content of lectures, but also political contexts that affect us all. Because nothing is apolitical and certainly not our university life!

2. No university money for coal!

Even though BOKU likes to present itself as 100% „green“, the truth is different. As one of many necessary steps, we therefore want to bring the divestment movement to BOKU. That means: no university money for coal, oil and gas, and no money from coal, oil and gas for the university! Under the pressure of students, some universities around the world have already divested their money from fossil bonds, stocks and accounts. We also want a clean and ecological university – free from climate damaging energy sources!

3. Let’s build a green campus!

We appreciate a lot about BOKU, but the traffic situation in Muthgasse and at Türkenschanze is an impertinence. That is why we want to slow down the traffic in Muthgasse and make the Türkenschanze a BOKU campus! With traffic-calmed streets, broader cycle paths, green areas & buildings and fast Wi-Fi in the Türkenschanzpark.

4. An open and colourful university for everyone!

BOKU should be a university, where every person has the opportunity to study – regardless of income, origin, sexual orientation, skin color, gender identity or even specific prior knowledge. We all want to study on an equal footing to learn something new. That’s why we strongly oppose tuition, access restrictions and any discrimination! What we urgently need is a basic scholarship to ensure social security, more women’s promotion and real orientation in the sense of a Studium Generale!

Let’s fight together for a greener university!
Use your voice and vote! Loud. Strong. GRAS

 

You want to know more about bagru*GRAS*boku? Or get active?